1,19% oder 3,57% Maklerprovision? Wie groß ist der Unterschied, gerechnet mit zwei echten Beispielen.
Als ich vor mehreren Jahren eine kleine Wohnung als Zweitwohnsitz im Chiemgau gekauft habe, kostete sie 89.000 Euro (plus Kaufnebenkosten). Sie wurde über ein lokales Maklerbüro angeboten. Die im Exposé genannte Maklerprovision von 3,57% (inkl. 19% Umsatzsteuer) habe ich selbstverständlich akzeptiert. Ob der Verkäufer auch 3,57% gezahlt hat? Ich weiß es nicht, vermute es aber.
Damals habe ich die Zahl einfach akzeptiert. Ich wollte die Wohnung ja haben. Dass ich die Provision verhandeln kann und dass es Makler gibt, die weniger nehmen, wusste ich damals nicht.
Ich stelle mir heute vor, was ich mit dem gesparten Geld alles hätte machen können, wenn das Maklerbüro damals 1,19% genommen hätte. Rechnen wir es an meiner Wohnung einmal durch und zwar aus Sicht des Käufers:
- Übliche Provision (3,57%): 3.177,30 €
- Chiemhome (1,19%): 1.059,10 €
- Einsparung für den Käufer: 2.118,20 €
Und was viele Käufer nicht wissen: Der Verkäufer zahlt noch einmal dasselbe an das Maklerbüro. In Summe hat das lokale Maklerbüro also, so meine Annahme, 6.354,60 Euro (inkl. 19% Umsatzsteuer) erhalten.
Bei einer Wohnung für 89.000 Euro verschwinden über 6.000 Euro in der Provision, wenn beide Seiten den üblichen Satz zahlen. Bei Chiemhome sind es gut 2.000 Euro. Die Differenz von 4.236 Euro bleibt bei Käufer und Verkäufer zusammen im Portemonnaie. Für eine kleine Wohnung ist das ein bequemes Sofa, ein guter Anteil an der Renovierung oder für den Verkäufer ein schöner Urlaub.
Richtig deutlich wird es, wenn die Immobilie größer wird. Nehmen wir ein älteres Reihenhaus im Chiemgau für 500.000 Euro, jeweils inkl. 19% Umsatzsteuer:
- Übliche Provision (3,57%): 17.850 € pro Seite
- Chiemhome (1,19%): 5.950 € pro Seite
- Einsparung für Käufer und Verkäufer: je 11.900 €
- An die Maklerbüros fließen: 35.700 € bzw. 11.900 €
Verkäufer und Käufer sparen also jeweils 11.900 Euro, wenn Chiemhome den Verkauf begleiten darf. Das ist kein Trinkgeld, das ist ein Kleinwagen, ein Umzug oder schlicht der Puffer, der einen Immobilienkauf entspannter macht.
Der Grund für den großen Unterschied: Prozente wachsen mit dem Preis. Derselbe Prozentsatz wiegt bei einer teuren Immobilie viel schwerer.
Jetzt kommt die Frage, die ich auch schon zu hören bekam: Kann eine so niedrige Provision überhaupt seriös sein?
Ich behaupte ja. Ich spare nicht an der Leistung, sondern an dem, was Sie ohnehin nicht brauchen. Keine teure Bürolage in der Innenstadt, kein großes Team mit wechselnden Ansprechpartnern, keine aufgeblähten Strukturen. Stattdessen arbeite ich schlank, nutze moderne Technik wie künstliche Intelligenz für die Fleißarbeit und gebe die Ersparnis direkt an Sie weiter. Sie bekommen trotzdem alle wichtigen Maklerleistungen und am Telefon die Chefin persönlich.
Zurück zu meiner kleinen Wohnung. Die 3,57% von damals hole ich nicht mehr zurück. Aber ich sorge dafür, dass Sie beim nächsten Kauf oder Verkauf im Chiemgau genauer hinschauen, bevor Sie unterschreiben.
Wenn Sie wissen möchten, was das für Ihre Immobilie konkret bedeutet, rechnen wir es gemeinsam durch. Das Erstgespräch ist kostenfrei. Hier können Sie per Email einen Termin vereinbaren.
Weitere Fragen beantworte ich in der Sektion: häufigen Fragen.
29. Juli 2026
