
Ich bin Katharina Schwangler. Ihre Maklerin
Lesezeit: rd. 5 Minuten (die Kurzversion finden Sie auf der Startseite)
Ich bin zu DDR-Zeiten geboren. In der Schule lernte ich unter anderem, was Solidarität bedeutet. Man half sich. Man schaute aufeinander. Natürlich war auch vieles schwierig, ungerecht, desaströs. Als ich 13 war, fiel die Mauer. Vieles veränderte sich. Kurz darauf zogen meine Mutter und ich "in den Westen". In ein neues System mit neuen Regeln & Chancen.
Ich wollte vor allem in der Schule dazugehören. Ich beobachtete und lernte. Passte mich an. Ich verstand, Solidarität war hier unpopulär. Meine Fähigkeit, Strukturen zu lesen und mich anzupassen, war jahrelang ein hilfreiches Muster.
Aus den Jahren nach der Wende blieb vor allem hängen, wie viele Menschen strandeten. Wie Lebensleistungen plötzlich wenig zählten. Was das westdeutsche Wirtschaftssystem für Wunden hinterlassen hat. Mein Sinn für (Un-)Gerechtigkeit wurde in dieser Zeit maßgeblich geschärft. Und hat sich bis heute durch meine Jobs, meine Reisen und Interessen eher ausgeweitet. Auch im Westen Deutschlands gibt es viele Ungerechtigkeiten.
Doch das wir uns richtig verstehen, Demokratie und deren Grundwerte sind für mich mich absolut maßgebend. Ich möchte die DDR nicht zurück. Nur finde ich, daß wir unser Wirtschaftssystem und das Thema Wohnen an vielen Stellen hinterfragen, anders denken und leben müssen. Sozialer. Alternativen anbieten. Nicht aus Kalkül, sondern aus Überzeugung.
Mein Vater hat mich in dieser Hinsicht sehr geprägt. In der Nachwendezeit bin ich oft mit ihm durch Neubausiedlungen gelaufen. Er blieb in der alten Heimat. Er war leidenschaftlicher Hausbauer und half anderen mit seinem Wissen. Oder er klingelte einfach, weil er ein Hausdetail spannend fand. Für ihn war ein Haus nie nur Beton und Ziegel. Es war spannend, ein Ort voller Träume, Geschichten und Hoffnung.
Im Geographiestudium habe ich mich auf Immobilien spezialisiert. Später folgten Stationen bei EY Real Estate GmbH, die Weiterbildung zur Immobilienökonomin (IREBS) und meine Tätigkeit im Immobilienbereich bei BMW. Ich kenne die professionelle Seite des Immobilienmarktes. Ich weiß, wie hart verhandelt wird, wie kalkuliert wird, wie bewertet wird. Sie dürfen auf meine Erfahrung in der Verhandlung von Miet- und Kaufverträgen sowie in der Immobilienbewertung vertrauen. Und Sie dürfen darauf zählen, dass ich nicht nur Beton und Ziegel sehe, sondern Menschen, ihre Träume und Gefühle.
Ich bin selbst Eigentümerin von zwei Wohnungen. Ich kenne das Gefühl, wenn eine Investition plötzlich sechsstellige Dimensionen annimmt. Die Verantwortung. Die Zweifel. Die schlaflosen Nächte vor der Unterschrift. All das gehört dazu. Auch danach, finde ich die richtigen Mieter? Was mache ich bei Leerstand?
Und nun lebe ich seit fast 10 Jahren im Chiemgau. Vom Segeln auf dem Chiemsee bis zu meinem privaten Ankommen hier hat sich diese Region Stück für Stück zu meiner Heimat entwickelt. Hier habe ich meinen zweiten Mann kennengelernt. Hier fühle ich mich angekommen. Hier wachse ich als Unterneherin mit Yesguest Coliving und nun mit meiner mutigsten Gründung: Chiemhome Immobilien. Dem sozialen Maklerbüro. Für mehr Gerechtigkeit in der Immobilienwelt.
Und für ein bezahlbares Zuhause, das für mich nicht nur ein Objekt ist. Es ist eine Geschichte.
Ich freue mich darauf, auch Ihre zu hören.
Warum ich Chiemhome gegründet habe
Die Gründung eines sozialen Maklerbüros ist ein mutiger Schritt. Ich hinterfrage klassische Marktmechanismen, suche nach gerechteren Lösungen und probiere andere Wege. So erhebe ich z.B. faire Provisionen, vermarkte ehrlich und gebe Ihnen Freiraum durch Allgemeinaufträge (statt Exklusivaufträge).
Ziel ist es, allen Kunden eine faire Zusammenarbeit zu bieten. Wenn Sie keinen Makler benötigen, berate ich sie. Wenn Sie keine Beraterin brauchen, gebe ich hilfreiche Impulse in unserem Startgespräch und lasse Sie dann in Ruhe.
Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich ständig über die Branche informiere und weiterbilde. Ebenfalls netzwerke ich regelmäßig und empfehle bei Bedarf kompetente Experten. Auch hier lege ich offen, ob ich Provisionen für die Empfehlung erhalte. So trage ich zu einer sozialeren und gerechteren Immobilienvermittlung bei.
Zu weiteren Wirkungsimpulsen oder News über Chiemhome informiere ich sie nachfolgend:
1
IMMOBILIE
1
MITARBEITENDE
2
BÄUME
Okt 2025

Der Beginn...
Am 15. Oktober 2025 präsentierte ich Chiemhome Immobilien der Öffentlichkeit. Es war die Abschlußveranstaltung im Rahmen der Startrampe - ein Programm zur Förderung innovativer Ideen in der Region Chiemgau - mit rund 60 interessierten Menschen.
Büro mal anders
Ich wähle für Chiemhome Immobilien die Büroadresse im Impact Hub Traunstein. Es ist ein innovativer Coworking Ort mit einer genialen Gemeinschaft in der Nähe vom Bahnhof Traunstein & dem Campus St. Michael.
Ich verzichte bewusst auf eine teures Innenstadtbüro. Dies ist einer der Gründe für die fairen Provisionen.

Nov 2025
Nov
2025

Das erste Projekt
Freunde von mir haben eine Wohnung geerbt. Ihr Ziel ist es, diese direkt nach dem Erbfall zu verkaufen. Da ich bereits Immobilienberatung anbieten darf, habe ich punktuell deren Verkaufsprozesses unterstützt, u.a. den Wert der Immobilien geschätzt oder beim Kaufvertrag beraten.
Da die Verkäufer vieles selber machen möchten und auch viel wissen, bin ich hier Immobilienberaterin. Es braucht nicht immer ein Rundum-Paket.
Erlaubnis erhalten
Für die Tätigkeit als Maklerin ist eine Erlaubnis nötig. Nach einigen Stolpersteinen erhielt ich endlich von der IHK München / Oberbayern meine Maklererlaubnis. Danach musste ich Gewerbeschein und Versicherung anpassen und ab 01.01.2026 geht es endlich richtig los.

Dez 2025
Feb
2026

Webseite 2.0
Die Startseite von Chiemhome sowie die Folgeseiten habe ich im Rahmen eines Seminars grundlegend überarbeitet. Mir hilft die intensive Textarbeit und das Feedback aus der Gruppe sehr, vor allem bei der Klarheit und dem Fokus, was mich und Chiemhome wirklich von anderen unterscheidet.
